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PfadfinderKultur > Unsere Zelte
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Einfach gut, was uns tusk (dj 1.11) da aus Lappland mitgebracht hat: Schwarzzelte sind die idealen Fahrtenzelte, weil die Bahnen an die Gruppenmitglieder verteilt und im Rucksack verstaut werden können. Stangen und Heringe kann man in der Natur finden. Die schwarzen Bahnen sind Nachts im Wald kaum zu sehen und trocknen morgens schnell in der Sonne.
Das Grundprinzip ist einfach: Mehrere Zeltbahnen werden aneinandergeschlauft bzw. aneinandergeknöpft. Die Konstruktionen benötigen kein aufwendiges Gestänge, da sie an einem Punkt hochgezogen und durch Heringe ausgespannt, quasi selbsttragend sind.

Kohte

Die typische Behausung für eine Fahrtengruppe von bis zu 8 Leuten. 4 Kohtenbahnen werden aneinandergeschlauft. Entweder haben die Bahnen unten noch einen Randstreifen oder die Ecken werden direkt mit Heringen am Boden befestigt. Hochgezogen wird die Kohte entweder an einem Mittelmast (Foto rechts), einer Innenschere oder einer Außenschere aus ca. 3 m langen Stämmen (Foto unten). Oben ist ein Holzkreuz, an dem die Oberkanten der Bahnen aufgehängt werden. Die Öffnung oben ermöglicht, dass man in der Kohte Feuer machen kann.

Kröte

Eine Kohtenbahn kann auch für 1-2 Personen eine Notunterkunft bieten. Dabei wird das schmale Ende direkt am Boden befestigt, am breiten Ende gibt es eine ca. 80cm hohe Mittelstange. Wenn das Kohtenblatt einen Randstreifen hat, schützt es ein bißchen vor Wind und Regen, aber nicht sehr effektiv.

Lokomotive

Zwei Kröten können mit dem Eingang gegeneinander gestellt und verknüpft werden. Diese Konstruktion nennt man "Lok", aber wir haben ganz schlechte Erfahrungen damit, seit einem Regenguß im Thüriger Wald...

Jurte

Als Versammlungszelt, geräumige Lagerunterkunft oder für große Gruppen (ca. 15 Leute) ist die 12-eckige Jurte (links) ideal. Die Seitenstangen sind ca. 1,50 m hoch, das Dach (entspricht 6 Kohtenbahnen) wird an einer Mittelstange hochgezogen. Die Seiten sind aneinandergeknöpfte Quadratbahnen, sie können im Sommer zur Durchlüftung hochgeklappt werden. Als Küchenzelt bauen wir meistens eine doppelt hohe Jurte (rechts) auf.

Jurtenburg

Jurten und Hochkohten (Kohten mit einer Quadratbahn darunter) können auch zu einer Jurtenburg verbunden werden. Man kann sie auch in der Mitte mit Quadratbahnen verlängern.

Sechserfirst

Bei Meutenfahrten benutze ich am Liebsten First-Konstruktionen, weil sie auch für Meutlinge einfach zu bauen sind und sämtliche Materialien außer den Quadratbahnen, 4 Giebelbahnen und zwei Seilchen zum Abspannen im Wald liegen. Außerdem kann man die Länge durch einknöpfen weiterer Quadratbahnen ganz gut variieren und ein bißchen Platz fürs Gepäck einplanen. Allerdings ist es nicht so einfach, einen geeigneten Platz im Wald zu finden.

Mehr zu Kohten und Jurten

Hersteller und Bezugsquellen

Kohten- und Quadratbahnen, Jurtendächer und Spezialbahnen kann man hier bekommen:

Siehe auch: Lager Bauten

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